Stand: Oktober 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) regeln das Vertragsverhältnis zwischen der WPress Group LTD, handelnd unter der Marke WPressSEO (nachfolgend „Anbieter“, „wir“), und ihren Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“) über Leistungen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung (SEO), Local SEO, E-Commerce SEO, SEO Audits sowie AI Search / Generative Engine Optimization (GEO).
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts sowie öffentlich-rechtliche Sondervermögen. Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern (§ 13 BGB) erfolgt nicht. Der Kunde bestätigt bei der Bestellung, als Unternehmer zu handeln.
(3) Anbieter ist:
WPress Group LTD (Marke: WPressSEO)
Piccadilly Business Centre, Aldow Enterprise Park
Manchester, M12 6AE, Vereinigtes Königreich
Company number: 16682136 (Registered in England and Wales)
German Office: Köln · E-Mail: kontakt@wpressseo.de
(4) Abweichenden, entgegenstehenden oder ergänzenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen. Sie werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung
(1) Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Paket- bzw. Leistungsbeschreibung auf der Website des Anbieters zum Zeitpunkt der Bestellung, einem gegebenenfalls individuell vereinbarten Angebot sowie diesen AGB.
(2) Die Leistungen des Anbieters sind Dienstleistungen im Sinne der §§ 611 ff. BGB. Der Anbieter schuldet die fachgerechte Erbringung der vereinbarten Tätigkeiten, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg. Ausgenommen sind ausdrücklich als Werk vereinbarte Einzelleistungen (z. B. ein SEO Audit als Bericht).
(3) Die in den Paketen genannten Fokus-Keywords bezeichnen die aktiv überwachten und priorisierten Hauptsuchbegriffe. Die Optimierung erfolgt auf Themenbereiche, Suchintentionen und verwandte Suchanfragen; ein Anspruch auf Optimierung oder Überwachung weiterer Suchbegriffe besteht nicht.
(4) Monatliche Kontingente (z. B. Seitenoptimierungen, neue Inhalte, Strategie-Calls) gelten für den jeweiligen Abrechnungsmonat. Nicht in Anspruch genommene Kontingente verfallen am Ende des Abrechnungsmonats und werden nicht erstattet, es sei denn, die Nichtinanspruchnahme beruht auf Umständen, die der Anbieter zu vertreten hat.
(5) Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen ganz oder teilweise durch sorgfältig ausgewählte Subunternehmer (z. B. Texter, Entwickler) sowie unter Einsatz von Software-Tools Dritter erbringen zu lassen.
§ 3 Vertragsschluss, Website-Check und Onboarding
(1) Die Darstellung der Pakete und Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots dar.
(2) Mit Absenden der Bestellung über den Bestellprozess gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Vertrags ab. Die automatische Bestellbestätigung stellt noch keine Annahme dar.
(3) Nach der Bestellung übermittelt der Kunde über das Onboarding-Formular die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen. Der Anbieter prüft anschließend Umfang, technische Ausgangslage und Ziele der Website (Website-Check), in der Regel innerhalb von zwei Werktagen nach Eingang des vollständigen Onboardings.
(4) Der Vertrag kommt mit der Freigabe durch den Anbieter in Textform (z. B. per E-Mail) zustande, spätestens mit dem Beginn der Leistungserbringung.
(5) Stellt der Anbieter beim Website-Check fest, dass die Website nicht zum gebuchten Paket passt – insbesondere bei einer erheblich größeren Anzahl an Seiten oder URLs, mehreren Sprachversionen, einem umfangreichen Onlineshop oder erheblichen technischen Problemen –, kann er dem Kunden ein angepasstes Paket oder Angebot unterbreiten oder die Bestellung ablehnen. Kommt keine Einigung zustande oder lehnt der Anbieter ab, werden bereits geleistete Zahlungen vollständig erstattet.
§ 4 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde stellt dem Anbieter rechtzeitig und unentgeltlich alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte und Zugänge zur Verfügung, insbesondere Zugriff auf Google Search Console, Web-Analyse-Tools, Google-Unternehmensprofil und – soweit vereinbart – das Content-Management-System der Website.
(2) Zugänge sind über eigene Benutzerkonten mit angemessenen Berechtigungen einzurichten. Der Kunde ist für die Sicherheit seiner eigenen Zugangsdaten verantwortlich.
(3) Der Kunde prüft vom Anbieter vorgelegte Inhalte, Konzepte und Änderungsvorschläge in angemessener Frist und erteilt Freigaben oder teilt Korrekturwünsche mit. Mit der Freigabe übernimmt der Kunde die Verantwortung für die inhaltliche und rechtliche Richtigkeit der freigegebenen Inhalte (z. B. Leistungsversprechen, Preisangaben, branchenspezifische Werbevorschriften).
(4) Verzögerungen, die auf einer fehlenden oder verspäteten Mitwirkung des Kunden beruhen, gehen nicht zu Lasten des Anbieters. Die vereinbarte Vergütung bleibt in diesem Fall geschuldet.
§ 5 Arbeiten an der Website des Kunden
(1) Soweit der Anbieter vereinbarungsgemäß Änderungen direkt an der Website des Kunden vornimmt, erfolgt dies mit der gebotenen Sorgfalt. Vor wesentlichen technischen Eingriffen weist der Anbieter den Kunden hierauf hin.
(2) Der Kunde ist für eine regelmäßige und vollständige Datensicherung seiner Website verantwortlich. Der Anbieter haftet für Datenverluste nur in dem Umfang, in dem der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden eingetreten wäre.
(3) Hosting, Wartung, Updates von CMS, Themes und Plugins sowie die Behebung von Fehlern, die nicht durch den Anbieter verursacht wurden, sind nicht Gegenstand der SEO-Leistungen, soweit nicht ausdrücklich vereinbart.
§ 6 Keine Ranking- und Erfolgsgarantie
(1) Platzierungen in Suchmaschinen sowie Nennungen und Zitierungen in KI-Systemen (z. B. Google AI Overviews, ChatGPT, Gemini, Perplexity) werden ausschließlich von den jeweiligen Betreibern nach deren eigenen, nicht öffentlichen und sich laufend ändernden Kriterien bestimmt. Der Anbieter hat hierauf keinen unmittelbaren Einfluss.
(2) Der Anbieter übernimmt daher keine Garantie für bestimmte Rankings, Sichtbarkeitswerte, Zugriffszahlen, Anfragen, Umsätze oder Nennungen in KI-Antworten. Angaben zu erwarteten Zeiträumen und Entwicklungen sind unverbindliche Erfahrungswerte.
(3) SEO ist ein langfristiger Prozess. Erste messbare Veränderungen sind häufig nach einigen Wochen bis Monaten sichtbar; für nachhaltige Ergebnisse empfiehlt der Anbieter eine Zusammenarbeit von mindestens sechs Monaten.
§ 7 Inhalte, Rechte Dritter und Nutzungsrechte
(1) Der Kunde stellt sicher, dass die von ihm bereitgestellten Inhalte (Texte, Bilder, Marken, Logos) frei von Rechten Dritter sind oder er über die erforderlichen Rechte verfügt. Er stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die auf einer Verletzung dieser Pflicht beruhen.
(2) An den vom Anbieter im Rahmen des Vertrags erstellten Arbeitsergebnissen (z. B. Texte, Konzepte, Berichte, Keyword-Analysen) erhält der Kunde nach vollständiger Bezahlung der jeweiligen Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für eigene Zwecke.
(3) Der Anbieter verwendet keine unzulässigen Methoden, die gegen die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber verstoßen (z. B. gekaufte Linknetzwerke, Cloaking). Wünscht der Kunde Maßnahmen, die nach Einschätzung des Anbieters ein solches Risiko begründen, kann der Anbieter diese ablehnen.
§ 8 Preise, Abrechnung und Zahlung
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Website angegebenen Preise bzw. die im individuellen Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise sind Endpreise inkl. MwSt. Eine Umsatzsteuer wird nicht zusätzlich berechnet; die Rechnung weist 0,00 € Umsatzsteuer aus (für Unternehmen in Deutschland, Österreich und der EU im Reverse-Charge-Verfahren – Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers; im Übrigen mangels umsatzsteuerlicher Registrierung des Anbieters). Etwaige vom Leistungsempfänger im eigenen Land geschuldete Steuern sind von diesem selbst abzuführen.
(2) Einrichtungsleistungen sind in den Monatspreisen der SEO-Pakete enthalten, soweit nicht anders angegeben. Kunden mit Sitz in der Europäischen Union geben bei der Bestellung ihre gültige USt-IdNr. an; Kunden außerhalb der EU (z. B. Schweiz, Vereinigtes Königreich) ihre Steuernummer bzw. VAT-Nr. oder UID.
(3) Laufende Pakete (Abonnements) werden monatlich im Voraus berechnet, beginnend mit dem Tag der Bestellung. Einmalige Leistungen (z. B. SEO Audit, AI Visibility Check) werden mit der Bestellung fällig.
(4) Die Zahlung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe per Kredit-/Debitkarte oder SEPA-Lastschrift. Bei der SEPA-Lastschrift erteilt der Kunde ein Mandat zum Einzug der jeweils fälligen Beträge. Die Rechnung wird dem Kunden elektronisch per E-Mail übermittelt.
(5) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, ist der Anbieter berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen und die Leistungserbringung nach vorheriger Ankündigung bis zum Ausgleich der offenen Beträge auszusetzen. Kosten einer Rücklastschrift, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde.
§ 9 Laufzeit, Paketwechsel und Kündigung
(1) Laufende SEO-Pakete haben keine Mindestlaufzeit. Die Laufzeit beträgt jeweils einen (1) Monat ab Bestellung und verlängert sich automatisch um jeweils einen weiteren Monat, wenn der Vertrag nicht gekündigt wird.
(2) Der Kunde kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen, über sein Kundenkonto oder in Textform (z. B. per E-Mail an kontakt@wpressseo.de). Der Anbieter kann mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Abrechnungsmonats kündigen. Bereits gezahlte Entgelte für den laufenden Monat werden bei ordentlicher Kündigung nicht anteilig erstattet.
(3) Ein Wechsel in ein anderes Paket ist zum Beginn des nächsten Abrechnungsmonats möglich.
(4) Für individuell vereinbarte Leistungen gelten die im jeweiligen Angebot vereinbarten Laufzeiten und Fristen.
(5) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von mehr als einer Monatsvergütung in Verzug ist oder trotz Aufforderung wesentliche Mitwirkungspflichten nicht erfüllt.
(6) Nach Vertragsende werden dem Kunden eingeräumte Zugänge zurückgegeben bzw. die Zugänge des Anbieters entfernt. Der Kunde sollte vom Anbieter genutzte Benutzerkonten nach Vertragsende deaktivieren.
§ 10 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen, sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen.
(2) Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
(3) Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für Schäden infolge von Algorithmus-Änderungen, manuellen Maßnahmen oder Ausfällen der Suchmaschinen- und KI-Anbieter sowie für entgangenen Gewinn. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz sowie aus übernommenen Garantien bleibt unberührt.
§ 11 Vertraulichkeit und Referenzen
(1) Beide Parteien behandeln alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen, insbesondere Zugangsdaten, Geschäftszahlen und Strategien, vertraulich. Diese Pflicht besteht über das Vertragsende hinaus.
(2) Der Anbieter darf den Kunden nur mit dessen vorheriger Zustimmung in Textform als Referenz nennen.
§ 12 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach Maßgabe der geltenden Datenschutzgesetze. Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Anbieters.
(2) Soweit der Anbieter im Auftrag des Kunden personenbezogene Daten verarbeitet (z. B. beim Zugriff auf Analyse-Daten oder das CMS), schließen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO. Dieser wird dem Kunden auf Anforderung bereitgestellt.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies aus triftigem Grund (z. B. Änderungen der Rechtslage, der Rechtsprechung oder der technischen bzw. wirtschaftlichen Rahmenbedingungen) erforderlich ist und der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Auf die Bedeutung des Schweigens wird der Anbieter in der Mitteilung gesondert hinweisen. Im Fall des Widerspruchs kann jede Partei den Vertrag zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungen entgegenstehen.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Sitz des deutschen Büros des Anbieters (Köln).
(3) Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit; das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer.
(4) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.